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Wander-Tour 3

(Gundershofen - Eichhalde - Bärentalhöhle - Schloßruine Hohen Justingen - Schloßfelsen - Hütten - Schwarzweiherquelle - Gundershofen)
Strecke: ca. 11 km / 4,5 - 5 Stunden

 

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Über die Gundershofener Feldsteige und einen kleinen Trampelpfad durch den Wald gelangen wir über eine kleine Wacholderheide, auf der herrliche Blumen wachsen, zum ehemaligen Schulhaus von Gundershofen. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick ins Tal

und auf das kleine Örtchen mit seiner prachtvollen Kirche.

 

Über einen schmalen Fußpfad wandern wir weiter über eine Wacholderheide in Richtung Hütten. Im Frühjahr findet man Nieswurz, Veilchen, Schlüsselblumen, weiße und gelbe Buschwindröschen am Wegesrand. Im Sommer blühen stattdessen herrliche Disteln, Glockenblumen, Orchideen und andere Blumen. Anschließend geht es teilweise durch den Wald; vorbei am Grenzfelsen Richtung Eichhalde oberhalb Hüttens

 

Kleine Magerwiesen, schroffe Felsen und jede Menge uralter Buchen säumen den Wegesrand. Auch alte Kiefern,welche auf der Alb selten anzutreffen sind, finden wir in den Mischwäldern vor. An der Eichhalde angekommen, kann man bei einer kurzen Rast einen herrlichen Blick ins Tal, auf den Schloßfelsen und die Kirche oberhalb Hüttens geniessen.

 

Wir gehen auf der Eichhalde weiter und später durch den Wald bis zur Bärentalhöhle. Die Höhle ist ca. 428 m weit erschlossen. Vom Vorraum der Höhle aus können Sie mit Ihrem Vierbeiner, das etwas andere Abenteuer erleben und mit Stirn- oder Taschenlampe die ersten 28 m des Höhleninneren erkunden. Das Betreten ist nur von April bis November möglich, da über den Winter Fledermäuse ihre Winterruhe in der Höhle verbringen. Nach einer kurzen Pause geht es weiter. Der Weg windet sich zum Teil über steinerne Treppen durch eine wildromantische Felsklamm bis zu unserem Rastplatz hinauf. Im Frühjahr ist der Wegesrand übersät mit Lerchensporn, Buschwindröschen und Leberkraut.

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Auf der Lichtung vor der Bärentalhütte können wir nach vorheriger Absprache grillen oder einfach unsere mitgebrachten Vesperbrote verzehren. Wenn wir ausreichend gestärkt sind, wandern wir durch den Wald weiter zur Schloßruine Justingen

 

Hier können auf einer großen Wiese die Hunde toben oder ausruhen und Ihre Besitzer sich über die Geschichte des Schlosses informieren. Heute sind leider nur noch Mauerreste und ein Kellergewölbe vom ehemals prachtvollen, vierflügeligen Bauwerk erhalten. Nach der Rast steigen wir über den Schloßfelsen auf einem schmalen, steilen Fußpfad (gutes Schuhwerk erforderlich!) hinab ins Tal nach Hütten. Unterwegs besichtigen wir die kleine, oberhalb von Hütten gelegene, Kapelle und den Kreuzgang. Vorbei am Bärenbrunnen sowie dem Dorfhaus, einem restaurierten Lehenhof aus dem 17. Jahrhundert und dem kleinen Backhaus von Hütten geht es weiter Richtung Gundershofen.

 

Auf Wunsch können wir einen kleinen Abstecher zur ehemaligen Riedmühle in Sondernach machen.

 

Auf dem Weg entlang der Schmiech befindet sich die herrlich, glasklare Schwarzweiherquelle, die zur Trinkwasserversorgung genutzt wird. Im eiskalten Wasser der Schmiech können sich die Hunde austoben und ein Bad nehmen. In Gundershofen geht es vorbei am Goißa-Hof, wo es allerlei Getier zu bestaunen gibt. Ziegen (Goißa), freilaufende Schweine, Hühner, Enten, Gänse und Rinder genießen hier ihre Freiheit. 

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